Kürbisgulasch mit Kartoffeln: sämig, würzig und sättigend
Große Hokkaido-Würfel werden beim Köcheln weich, behalten aber genug Form, damit jeder Löffel etwas Biss hat. Zusammen mit festkochenden Kartoffeln entsteht ein Kürbisgulasch mit Kartoffeln, das mit Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenmark und Paprikapulver kräftig gewürzt ist. Die sämige Sauce kommt ohne Sahne aus: Kürbis und Kartoffeln geben beim Garen Geschmack an die Gemüsebrühe ab, während das Tomatenmark für Tiefe sorgt. Das Rezept ist in etwa 50 Minuten fertig und passt gut auf den Tisch, wenn es draußen kühl ist und ein wärmendes Abendessen gefragt ist. Der besondere Kniff liegt in der Größe der Stücke: Sind Kürbis und Kartoffeln ähnlich groß geschnitten, garen sie gleichmäßig und bleiben dennoch erkennbar. Du erfährst, wie du Hokkaido vorbereitest, welche Kartoffeln ihre Form am besten halten und wann du die Gewürze zugibst. Außerdem findest du Tipps für passende Ersetzungen, eine schärfere Variante und dafür, wie du die Konsistenz der Sauce nach deinem Geschmack anpasst.

Kürbisgulasch mit Kartoffeln
Hokkaido wird beim Kochen weich, behält aber bei großen Würfeln meist seine Form und muss nicht geschält werden. Zusammen mit Kartoffeln, Zwiebeln und Paprikapulver wird daraus ein sämiger Eintopf, der an kühlen Tagen gut passt. Das Rezept reicht für vier Portionen und braucht etwa 50 Minuten. Schneide Kürbis und Kartoffeln in ähnlich große Stücke, damit beides gleichmäßig gart.
Zutaten und mögliche Ersetzungen
- 800 g Hokkaido-Kürbis: Wasche ihn gründlich, halbiere ihn und entferne Kerne sowie faseriges Fruchtfleisch. Die Schale kann mitgekocht werden. Butternut eignet sich ebenfalls, muss aber geschält werden und wird etwas weicher.
- 500 g festkochende Kartoffeln: Sie behalten beim Köcheln ihre Form. Vorwiegend festkochende Kartoffeln funktionieren auch, zerfallen jedoch leichter und machen die Sauce sämiger.
- 2 Zwiebeln und 2 Knoblauchzehen: Sie bilden die würzige Grundlage. Wenn du keinen Knoblauch verwendest, kannst du ihn weglassen oder durch eine zusätzliche halbe Zwiebel ersetzen.
- 2 EL Öl, 2 EL Tomatenmark, 2 TL edelsüßes Paprikapulver: Das Tomatenmark bringt Tiefe und leichte Säure. Für mehr Schärfe nimm eine Prise rosenscharfes Paprikapulver statt eines Teils des edelsüßen.
- 1 TL Kümmel, 1 TL Majoran, 700 ml Gemüsebrühe, Salz und schwarzer Pfeffer: Kümmel passt gut zu Kartoffeln und Kürbis. Wer ihn nicht mag, lässt ihn weg oder nimmt eine kleine Prise gemahlenen Kreuzkümmel. Mit Wasser statt Brühe wird das Gulasch milder; salze dann etwas kräftiger.
- 1 EL Essig oder Zitronensaft: Ein wenig Säure am Ende gleicht die Süße des Kürbis aus. Dazu passen gehackte Petersilie und ein Klecks saure Sahne oder pflanzliche Alternative.
Zubereitung Schritt für Schritt
- Gemüse vorbereiten: Schneide den Kürbis in etwa 3 cm große Würfel. Schäle die Kartoffeln und würfle sie ähnlich groß. Hacke Zwiebeln und Knoblauch fein. Halte die Stücke möglichst gleichmäßig, damit die Kartoffeln nicht noch hart sind, wenn der Kürbis bereits zerfällt.
- Zwiebeln anschwitzen: Erhitze das Öl in einem großen, schweren Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebeln hinein und brate sie 6 bis 8 Minuten, bis sie weich und leicht goldgelb sind. Rühre regelmäßig um. Werden sie zu dunkel, kann das Gulasch bitter schmecken.
- Gewürze anrösten: Rühre Knoblauch und Tomatenmark ein und brate alles etwa eine Minute. Ziehe den Topf kurz von der heißen Herdplatte und rühre Paprikapulver, Kümmel und Majoran unter. Paprikapulver verbrennt schnell und schmeckt dann herb, deshalb sollte es nicht lange trocken braten.
- Kürbis und Kartoffeln garen: Gib die Gemüsewürfel in den Topf und wende sie in der Gewürzmischung. Gieße die Brühe an und bringe alles zum Kochen. Reduziere die Hitze, sobald die Flüssigkeit blubbert, und lasse das Gulasch zugedeckt 20 Minuten sanft köcheln. Rühre nach etwa 10 Minuten vorsichtig um, damit nichts am Topfboden ansetzt.
- Konsistenz prüfen: Stich mit einem kleinen Messer in ein Kartoffelstück. Es sollte weich sein, aber noch Widerstand bieten. Falls die Stücke noch fest sind, gare das Gulasch weitere 5 Minuten und prüfe erneut. Für eine dickere Sauce zerdrückst du einige Kartoffel- und Kürbisstücke mit einer Gabel am Topfrand. Ist es zu dick, rühre etwas Brühe oder Wasser ein.
- Abschmecken: Nimm den Topf vom Herd und rühre Essig oder Zitronensaft ein. Würze mit Salz und Pfeffer. Lass das Gulasch vor dem Servieren 5 Minuten stehen; dabei verbindet sich die Sauce, ohne dass das Gemüse weiter stark zerkocht.
Servieren und Aufbewahren
Verteile das Kürbisgulasch in vorgewärmte Schalen und streue gehackte Petersilie darüber. Ein Löffel saure Sahne bringt Frische, während geröstete Kürbiskerne für einen knusprigen Kontrast sorgen. Dazu passen Roggenbrot oder ein Stück Bauernbrot, mit dem sich die Sauce aufnehmen lässt. Wenn du es schärfer magst, gib am Tisch Chiliflocken dazu, statt den ganzen Topf kräftig zu würzen.
Reste halten sich abgekühlt in einem geschlossenen Behälter etwa drei Tage im Kühlschrank. Beim Erwärmen auf kleiner bis mittlerer Hitze regelmäßig umrühren und bei Bedarf einen Schluck Wasser ergänzen, denn die Kartoffeln ziehen Flüssigkeit. Das Gulasch lässt sich auch einfrieren, allerdings werden die Kartoffeln nach dem Auftauen oft etwas weicher. Für eine besonders gute Konsistenz kannst du beim Aufwärmen frische Petersilie und einen Spritzer Zitronensaft ergänzen.

Dieses Kürbisgulasch verbindet weiche Hokkaido-Stücke mit Kartoffeln, die beim Köcheln ihre Form behalten, und einer sämigen Sauce mit Paprika, Majoran und Kümmel. Weil Hokkaido nicht geschält werden muss, ist die Vorbereitung überschaubar; nach etwa 50 Minuten steht ein sättigendes Essen auf dem Tisch. Probier das Rezept zunächst mit festkochenden Kartoffeln und passe Salz sowie Pfeffer am Ende an. Für mehr Schärfe gib eine Prise rosenscharfes Paprikapulver dazu, oder serviere das Gulasch mit einem Klecks Schmand und frischer Petersilie. Ein Stück kräftiges Brot passt ebenfalls gut dazu und nimmt die Sauce auf. Wenn du das Gericht gekocht hast, teile gern in den Kommentaren, welche Variante dir schmeckt oder welche Beilage du dazu servierst. So findest du beim nächsten Kochen vielleicht schon deine eigene Lieblingsversion für kühle Tage.

Kürbisgulasch mit Kartoffeln
Herzhaftes Kürbisgulasch mit Kartoffeln und deftigen Bratwürstchen, ein wärmendes Gericht für kalte Tage.
Zutaten
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400 g Kartoffeln, geschält
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1/2 Hokkaido Kürbis
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1 Paprika rot
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750 ml Brühe
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2 EL Tomatenmark
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1 große Zwiebel
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2-3 Bratwürstchen
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50 g Schmand
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1 Handvoll Petersilie
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Majoran
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Salz
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Pfeffer
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1,5 TL Paprikapulver edelsüß
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Rapsöl
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.